“ Die Vorwärtsbeuge“, Paschimotanasana, eine Basic Asana

Die Vorwärtsbeuge (Paschimotanasana) ist eindeutig eine meiner Lieblingsübungen und das war nicht von Anfang so. Mit der Zeit habe ich diese Übung lieben gelernt und heute gibt es keine Yogastunde ohne die Vorwärtsbeuge.

Wie alle Übungen im Yoga hat auch die Vorwärtsbeuge eine Wirkung auf der körperlichen und auf der mentalen Ebene. Dabei empfinde ich keine von beiden als schwieriger, manchmal ist es auch einfach nur die Tageskondition die das entscheidet. Am allerwichtigsten finde ich, ist es jedoch die einzelnen Übungen und dabei ist es ganz gleich, um welche es sich handelt   –  zu genießen  – ich bin ganz vernarrt in diese Umschreibung, wenn es um die Asanas geht.

Der Aufbau der Vorwärtsbeuge ist einfach, man setzt sich aufrecht und gerade hin, die Wirbelsäule nach oben hin verlängern, so das die einzelnen Wirbel und Bandscheiben ganz viel Raum haben. Die Beine sind nach vorne hin ausgestreckt und ebenfalls gerade. Diese Ausrichtung passiert mit dem Einatmen und mit den Ausatmen beugt man den Oberkörper, aus dem unteren Rücken heraus gerade nach vorne unten. In dieser Haltung verweilt man dann eine gewisse Zeit.

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Und jetzt passiert es. Mental erfordert die Übung eine gute Wahrnehmung um die Füße, die Knie und den Rest des Körpers bis in den Nacken hinein gerade auszurichten. Ebenso fordert sie auf loszulassen und sich der Schwerkraft hinzugeben, dabei zieht die Wirbelsäule ganz von alleine den gestreckten Rücken immer weiter in Richtung Beine/Knie. Jetzt kann man den nötigen Abstand gewinnen, der einen auch im täglichen Leben immer zum Vorteil gereichen wird.

Ganz wichtig hier, die Atmung, der Atem sollte ruhig und gleichmäßig sein, denn wenn der Atem gelassen fließt fängt der Körper an zu entspannen und wenn der Körper entspannt gibt er mehr Bewegungsspielraum frei und man sinkt noch geschmeidiger in die Übung hinein. Ich weiß, das sagt sich immer so einfach, wenn da etwas zieht und hier etwas sich nicht ganz stimmig anfühlt, egal ruhig atmen und es stellt sich ganz von alleine ein und nicht vergessen, die Übung      – genießen.

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Die körperlichen Vorteile, die hinteren Muskeln, komplett von den Zehen bis zum Nacken hinauf werden gekräftigt und gestärkt. Die Leber, die Nieren und die Bauchspeicheldrüse wird massiert. Die Übung ist gut gegen Verstopfung. Die Vorwärtsbeuge entspannt die Rückenmuskel. Sie hilft Diabetes besser zu kontrollieren. Und sie besänftigt und beruhigt das gesamte Nervensystem. Darüber hinaus ist sie eine energetisch wirksamsten Übungen überhaupt.

Die Vorwärtsbeuge kann über mehrere Minuten gehalten werden. Je länger man in der Übung verweilt um so mehr merkt man die genialen Wirkungen der Asana. Sivananda, der Gründer der Tradition in der ich unterrichte hat gesagt, man hat eine Übung dann gemeistert, wenn  man sie 20 Min. halten kann. Nun dies ist schon eine große Herausforderung und in diesem Leben nicht mehr notwendigerweise anzustreben, wobei die Vorwärtsbeuge eine der Übungen ist, die dies durchaus zulassen.

Im Anschluss an die Vorwärtsbeuge sollte man immer eine gegengelagerte Übung machen, z. B. die schiefe Ebene oder den Tisch. Um den Rücken aus der vorwärtsbeugenden Übung wieder auszugleichen.

Die Vorwärtsbeuge bietet auch die Möglichkeit von unzähligen Varianten. Da wären die stehende Vorwärtsbeuge, die gekrätschte Vorwärtsbeuge, die Einbeinige Vorwärtsbeuge, um nur einige zu nennen.

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Ich kann es förmlich spüren, wie motiviert ihr jetzt seit und die Vorwärtsbeuge unbedingt üben wollt. Ich will euch nicht weiter davon abhalten, fröhliches Beugen.

Namaste

Mahadevi Owen

Ups – so relaxed….

Zwei Freundinnen haben mir diese entzückend entrückende Karte geschenkt und ich muss sie einfach mit euch teilen. Einfach zum Schießen!!!

 

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Was soll´s es geht eben nix über Entspannung.

Euch noch einen schönen entspannten Abend.

Lg Mahadevi Owen

 

 

Flexibilität mal 5 der Liste

Geistige Flexibilität, körperliche Flexibilität macht Spaß, wenn man sich darauf einlässt. Flexibel sein setzt eine gewisse Bereitschaft zur Veränderung voraus.

Einfacher ist da die körperliche Flexibilität zu handhaben, denn hierbei geht es einfach nur um das üben, üben, üben und immer wieder nur üben. Man kann nur flexibler werden, wenn man bei der Sache bleibt und kontinuierlich weitermacht. Dabei kann man ja selbst bestimmen wie schnell man flexibler werden möchte, dem entsprechend übt man mehr oder eben weniger.

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Schon etwas herausfordernder ist es da bei der geistigen Flexibilität. Schließlich hat man ja etwas bestimmtes im Sinn und damit ist eine Vorstellung, und noch wichtiger, ein Gefühl mit verbunden. Ändern sich nun die Gegebenheiten und man ist gezwungen umzudenken, ist es meist am schwierigsten das angenehme Gefühl, das ursprünglich da war wieder herzustellen. Bzw. die  Veränderung anzunehmen und vorurteilsfrei zu akzeptieren. Erst dann kann sich das nette Gefühl wieder in einem ausbreiten.

Aber   uuhhh, das kann schon wirklich das ein oder andere mal eine echte challenge sein. Verlangt die neue Situation ein vollkommenes Umdenken, kann es hilfreich sein sich kurz zu fragen, ob darin vielleicht ein tieferer Sinn liegt. Bringt einen das nicht weiter und man leidet emotional echt unter der Veränderung, dann gilt es loszulassen und das Ursprüngliche auf einen anderen Zeitpunkt zu verschieben. Damit man nicht noch mehr durchhängt. Oftmals erkennt man erst viel viel später, das die unschön aufgetauchte Veränderung gut war. Da dies im Moment nur so schwer zu akzeptieren ist, heißt es, den Geist frei machen und nach vorne schauen und das Gegebene hinnehmen.

Jetzt ist es eben, wie es ist. 

Natürlich gibt es nicht nur Veränderungen, die eine unschöne Flexibilität verlangen. Denn das Leben ist ja immer noch voller Wunder und so haben wir alle schon mal erfahren das etwas Überraschendes passiert was ebenfalls geistige Flexibilität erfordert. Man liegt auf der Coach und hat eigentlich mit dem Tag schon abgeschlossen und dann kommt ein Anruf, wo man vielleicht noch überlegt ob man überhaupt abnimmt. Und dann ist es eine spontane Einladung zum Essen oder ins Kino oder was es eben sonst noch an wunderschönen Dingen gibt, die einen so was von geistig flexibel machen, weil man sich gar nichts vorgestellt hat, mit gar nichts mehr gerechnet hat. Eben keine Erwartungshaltung irgendwem oder irgendetwas gegenüber hatte.

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Und plötzlich öffnet sich der Herzraum ganz viele schöne Gefühle breiten sich im Körper aus und das Leben ist, wie gesagt, einfach nur wundervoll.

Ob in die eine oder die andere Richtung, ja, Flexibilität lässt sich auch erlernen, wenn man bereit ist zu akzeptieren und seine Erwartungen kurzfristig verändern oder ablegen kann.

Na dann auf ein geschmeidiges üben im flexibel sein.

Gruß, Mahadevi

 

listig 4, Gelassenheit

Gelassenheit ist ein herausforderndes Wort, ja vielleicht sogar etwas provozierend. Es fordert zur inneren Ruhe auf, obwohl sich etwas in Arbeit, in Bewegung befindet das ein Ergebnis verlangt. So ist das Gefühl bevor die Aufforderung  – bleib einfach gelassen – den Raum betritt. Gelassenheit zu erlangen bedeutet geduldig zu sein, mit sich und seinem Umfeld. Das ist etwas, was in der heutigen schnelllebigen Zeit immer schwerer zu werden scheint. Niemand scheint mehr genug Zeit für irgendetwas zu haben. Da greifen wieder die Dinge ineinander über.

Tatsache jedoch bleibt, Gelassenheit ist eine wichtige weitere Tugend, die das Leben sehr entscheidend erleichtern kann, weil man im Vertrauen ist.

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Gelassenheit ist der Zustand der sich ergibt, wenn ein Prozess/eine Arbeit/ein Wunsch seinen Anfang genommen haben und nun ein Punkt erreicht ist, der es erfordert abzuwarten, damit der Prozess/die Arbeit/der Wunsch sich umsetzen können. Gelassenheit geht also immer einher mit Loslassen. Schon wieder so eine provokative Ansage.

Da steckt man ganz intensiv alle Aufmerksamkeit und Energie in  ein Projekt und zur Vollendung muss man loslassen. Tja was soll ich sagen, das kommt schon wieder der Bumerang Aspekt ins Spiel. Man weiß man hat alles getan um ein erwünschtes Ergebnis zu erzielen und jetzt gilt es die Aufgabe abzugeben und darauf zu vertrauen, dass es sich nach den eigenen Vorstellungen und Wünschen erfüllt. Die Energie, die Aufmerksamkeit, die ständigen Gedanken an das Projekt loszulassen, damit sie da draußen in Resonanz treten können und in erhoffter Weise oder sogar besser zu uns zurück kommen oder in anderen Begebenheiten vielleicht einfach erledigen.

Denn wir alle haben ja schon festgestellt, das das Gras auch nicht schneller wächst, selbst wenn wir daran ziehen. Also kräftig durchatmen, immer dann wenn das Gefühl von   –  es muss doch jetzt etwas passieren  –  auftaucht. Alles in Ruhe, mit der Gewissheit und dem nötigen Vertrauen, das es sich erfüllt ziehen lassen.

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An dieser Stelle sollte man dann dankbar sein für das was man hat, die Gegenwart genießen und damit das Erfüllen des erwünschten Zieles unterstützen.

 

So einiges was hilft Gelassenheit zu bekommen kann man im Yoga finden. In einer Meditation oder im Rezitieren. Einfach eine Übung die hilft den Geist zu beruhigen.

Dann mal auf zum fröhlichen Gelassenheit erlangen üben.

Mahadevi

 

 

 

Die goldene Mitte – Dankbarkeit, Punkt 3 auf der Liste

Zitat: „Dankbarkeit ist nicht das Ergebnis dessen, was uns widerfährt. Sie ist eine Einstellung, die wir durch Übung kultivieren.“ – Alan Cohen.

Dem gibt es fast schon nichts mehr hinzuzufügen. Wie dankbar wir wirklich sind zeigt uns das tägliche Leben wirklich auf einzigartige Weise. Mal ehrlich, die meisten leben schon in solcher Selbstverständlichkeit, das wir die Details, die das Leben ja doch eigentlich ausmachen gar nicht mehr wahrnehmen und entsprechend auch nicht mehr reagieren.  Wer hat denn das letzte mal dafür gedankt, das er morgens im Bad stehen kann und Zähneputzen kann.

Jetzt vermutlich erst mal die Frage und warum sollte ich dafür dankbar sein, ganz einfach, deine Füße haben dich ins Bad getragen, deine Hände sind in der Lage sich zu bewegen, so dass du deine Zähne reinigen kannst und sie damit in einem gesunden Zustand erhälst. Ist das nicht genug um dankbar zu sein. So banal und vielleicht überzogen das auch klingen mag, wenn man sich nur hin und wieder am Tag solcher Kleinigkeiten bewusst wird und seine aufrichtige Dankbarkeit bekundet und wie aufrichtig man ist spürt man ganz klar. Man ist nämlich im Moment wenn man das realisiert und dann fühlt es sich auch gut an und verleiht einem auch eine positive Stimmung.

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Gründe um dankbar zu sein gibt es wirklich unzählige. Danke, wenn mir jemand die Türe aufhält. Danke, wenn ich auf der Straße Geldmünze finde. Danke, wenn ich die Ubahn gerade noch erwischt habe und sogar das ich sie verpasst habe,wer weiß warum. Danke für die Bezahlung einer Rechnung, das ich das Geld hatte sie zu bezahlen und nicht Schulden machen musste. Danke für das Lächeln einer unbekannten Person aus einem vorbei fahrenden Auto. Danke für die frische Luft die ich atme und die das Leben in mich haucht. Danke, danke, danke. Diese Liste lässt sich unendlich fortführen.

Hauptsächlich sollten wir nicht die Menschen und Tiere in unserem Leben vergessen, die uns so viele schöne, witzige, gefühlvolle und herzliche Momente beschert haben. Dankbarkeit ist einfach großartig.

Das faszinierendste daran ist, das jetzt wieder diese Bumerang Geschichte ins Spiel kommt. Wenn man Dankbarkeit spürt und ausdrückt bleibt das nicht unbemerkt, dieses Gefühl und die entsprechenden Ereignisse dazu möchten sich vervielfältigen und duplizieren und sich auf die positivste Weise in deinem Leben breit machen.

Auf einmal fallen bestimmte Dinge nicht mehr so schwer. Es lösen sich auf wundersame Weise Probleme auf. Überraschendes beglückt dich. Zusammengefasst, das Leben fließt ohne gefühlte Anstrengung und so macht es richtig Spaß.

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Also Dankbarkeit ist eine der leichtesten Übungen und mit der richtigen Einstellung einfach so ins Leben integriert.

Eine Woche und ein Leben voller Dankbarkeit für euch alle.

Marion Mahadevi

 

Zitat einer großen Seele

Diese Zeilen von ALBERT EINSTEIN sind mir heute in die Finger gekommen und ich finde es so schön, das ich es unbedingt an euch weitergeben möchte zum ein bisschen darüber nachzudenken und zum Wochenende.

„JEDEN TAG ERINNERE ICH MICH HUNDERT MAL DARAN; DASS MEIN INNERES UND ÄUSSERES LEBEN VON DER ARBEIT ANDERER, LEBENDER UND BEREITS TOTER MENSCHEN ABHÄNGT UND DASS ICH MICH BEMÜHEN MUSS, IM GLEICHEN MASSE ZU GEBEN, WIE ICH EMPFANGEN HABE UND IMMER NOCH EMPFANGE.“

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In Dankbarkeit und Verbundenheit zu all meinen Yogaschülern über die Jahre hinweg.

Namaste

eure Marion Mahadevi

Punkt für Punkt, 2. Vertrauen

Zum nächsten Punkt auf der Liste der mentalen refresher, die das Leben nicht nur passabel machen sondern outstanding.

2. Vertrauen (ganz schön schwierig)

Das Wort selbst klingt und fühlt sich schön an, aus irgendeinem Grund scheint es jedoch schwierig zu sein Vertrauen zu einem festen Bestandteil des Lebens zu machen. Diverse Momente im Leben haben uns gelehrt nicht zu verschwenderisch mit Vertrauen umzugehen. Allerdings Vertrauen zu tauschen gegen Misstrauen ist noch viel schlimmer, denn es macht aus uns ängstlichen Wesen.

Um das Vertrauen zu stärken sollten wir einen Blick zurück werfen in unsere Baby Jahre. Blank und rein ohne Erfahrungswerte ohne negative Einwirkungen haben wir darauf vertraut, das man uns füttert, wickelt, liebkost, behütet, beschützt und liebt. Es hat keine Anstrengung gekostet, keinen Aufwand, keine Überlegung es war und ist ein natürlicher Vorgang und dahin sollten wir zurück. Vertrauen zu einem natürlichen Zustand des Lebens zu machen.ratgeber_vertrauen-540x304

Also gilt es im täglichen Leben den Dingen und Situationen wieder Raum zu geben Vertrauen zu erwerben, wie?

Wahrnehmungsübung – Sobald man sich dabei ertappt negativen Gedanken nachzuhängen, die das Vertrauen mindern, den Gedankenfluss ganz bewusst stoppen und versuchen einen positiven Sinngehalt in diesen Gedanken zu finden oder ihn positiv umformulieren, vielleicht gibt es aus einer bestimmten Situation etwas zu lernen oder gar dankbar (darauf gehe ich die Tage noch genauer ein) dafür zu sein. Mag anfänglich vielleicht etwas beschwerlich klingen lässt sich jedoch als Spiel ins tägliche Allerlei geschmeidig einfügen.

Ist das Vertrauen erst mal gestärkt, bekommt das Leben eine Leichtigkeit und Unbeschwertheit, gerade so als fühlte man, das man beschützt, umsorgt und geliebt ist, eben gerade so wie als Baby. Grenzenloses Vertrauen.

Mal ehrlich, es gibt kaum etwas Beglückenderes als unbesorgt, unbeschwert, unvoreingenommen und überzeugt in das Leben zu gehen, in den Tag zu starten. Wer das so empfindet, der hat eine gesunde Portion Vertrauen in sein Leben gelassen und integriert, herzlichen Glückwunsch.

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Vertrauen in das eigene Leben, in den Fluss des Lebens und in sich selbst sind basics die das Leben mehr als passabel machen, eben outstanding. Probiert es einfach aus, ihr werdet überrascht sein wieviel Gutes doch noch in der Welt existiert.

Mangelndes Vertrauen dagegen macht sich nicht nur im Denken und Fühlen bemerkbar, sondern auch auf der gesundheitlichen Ebene und in diesen Tagen mehr denn je. Dazu mehr ein andermal.

Habt einen outstanding day.

Mahadevi Owen

 

 

Und dann ist da noch die mentale Seite des Yoga

Was ist die mentale Seite des Yoga? – Die, die uns dazu verhilft, unser Leben fließender, entspannter und gelassener zu leben.

Dabei spreche ich heute nicht von Meditation, Affirmationen, Mantras, Kirtan oder oder oder. Ich meine die viel trivialeren Dinge, die uns alle angehen und zu einem großen Teil unser Leben bestimmen.

  1. Verantwortung (oh weh)                                         20140308_161426

  2. Vertrauen (ganz schön schwierig)

  3. Dankbarkeit (bin ich doch ?!)

  4. Gelassenheit ( da kann ich noch üben)

  5. Flexibilität (kann man das lernen)

1. Verantwortung (oh weh)

Diese Wort kann sich sehr schwer anfühlen, denn schließlich hat man ja eine Verantwortung gegenüber der Familie, der Arbeitsstelle, den Freunden, dem Partner, der Gesellschaft und so kann man die Liste weiterführen und jetzt ich auch noch im Yoga Verantwortung haben?!

Alles Quatsch, die einzige Verantwortung die man hat, ist die sich selbst und seinem Leben gegenüber. Was bin ich den gut für den ganzen Rest, wenn ich nicht für mich selbst sorgen kann. Für mein Handeln und meine Gedanken, dafür trage ich Verantwortung, denn sie haben großen Einfluss auf den Verlauf,der Geschehnisse und Ereignisse meines Lebens.

Darum immer diese Gefasel vom positiven Denken, Fakt ist,

wer positiv denkt und fühlt, das eine geht nicht ohne das andere. Man kann sich nicht schlecht fühlen und positiv denken oder umgekehrt,

dann läuft´s einfach geschmeidiger im Leben, immer mehr kleine und größere Geschehnisse zeigen sich von ihrer guten und schönen Seite, hauptsächlich auch deswegen, weil die Aufmerksamkeit jetzt eben auch auf die angenehmeren Dinge gerichtet sind, folglich nehmen wir auch das Wohlwollende um uns herum mehr wahr.

72-July31-6   Dazu gibt es ein paar ganz einfache Übungen, die das beweisen und in Kürze zeigen. Das nächste mal im Supermarkt oder der Post oder oder lächle die Kassiererin an und sage ihr etwas Nettes. Unmittelbar wirst du auf dein handeln eine positive Reaktion bekommen. Wünsche der Person an der Ampel oder in der Bahn im Gedanken einen schönen Tag oder viel Erfolg oder und merke sofort was es mit dir macht und das es auch dir gut tut und auch wenn die anderen Leute davon nichts wissen, sie bekommen diese Message unterbewusst mit. Auch die Kinder oder der Partner freuen sich über Lob oder herzliche Worte und es ist wirklich ganz erstaunlich wie es sich auf das eigene Wohlbefinden auswirkt

Mittlerweile wissen wir ja, das alles um uns herum und in uns Energie ist und Energie geht nicht verloren, also kommt das was du von dir gibst auch immer in entsprechender Weise früher oder später zu dir zurück, ganz wie ein Bumerang.

Das solltet ihr wirklich mal ausprobieren. Es funktioniert 100%.

Jetzt fühlt sich Verantwortung schon viel leichter und erträglicher an.

Mit Vertrauen geht es dann weiter.

Namaste Mahadevi Owen

kleine Fingerspielereien ganz groß

Ich weiß nicht wie viel wir am Tag mit unseren Händen und Fingern erfühlen und erspüren, ich meine aber doch mindestens 80 %. Es erstaunt mich immer wieder wie feinfühlig die Oberfläche unserer Haut und im besonderen in unsren Fingern ist.

Was sind Mudras?

Wie empfinde ich die Oberfläche von Glas, von Sandpapier, von verschiedenen Blättern, von einem Noppenteppich  usw. und was für Gefühle löst es in mir aus. Das können wir ganz klar wahrnehmen und so ist es ein leichtes zu verstehen, das in unseren Fingern und im ganzen Körper Energiebahnen laufen, die wenn sie richtig eingesetzt werden viel mehr können als nur fühlen.

Mudras sind besondere Finger- und Handhaltungen, die den Fluss des Lebens in uns anregen und so zu wahren Powerspots werden die, ähnlich wie Yogaübungen, den Menschen stärken auf viele Weise und helfen Stress abzubauen.

Das Gyan Mudra (Chin Mudra) genannt ist wohl das bekannteste Mudra. Viele Buddha Statuen weltweit oder bekannte Gurus in Meditationhaltung zeigen diese Hand-/Fingerhaltung.

Der Grund, ganz einfach, es hat soviel positive Eigenschaften, die sich auf uns Menschlein, denn das sind wir im Vergleich zur Kraft der Energie die durch diese oder andere Handhaltungen in uns geweckt werden und in uns wirken. Das Gyan (Chin) Mudra im speziellen wirkt entspannend und stimmungsaufhellend, es lindert Gelenkentzündungen und aktiviert das Hormonsystem und weil es dem Ayurveda zu Folge dem Element Luft zugeordnet ist stimuliert es das Gehirn und den Geist, das Nervensystem und die Hypophyse. Nicht zuletzt schenkt es beim meditieren Offenheit zur spirituellen Welt und erleichtert es die Stille zu finden.

Bereits wenige Minuten täglich in der ein oder anderen Hand-/Fingerhaltung können große Veränderungen im Leben bewirken und wann kann man, sollte man so was machen. Völlig egal, zu jeder Zeit an jedem Ort. Es ist ratsam eine sitzende, bequeme Haltung einzunehmen. Mit geschlossenen Augen ist die Ausrichtung und Aufmerksamkeit auf die Übung verstärkt, dennoch erzielt jede Hand-/Fingerhaltung auch ihre Wirkung wenn sie mit geöffneten Augen praktiziert wird. Es bedarf keiner Vorkenntnisse ist echt nicht anstrengend und hilft so ganz nebenbei die Gelenkigkeit der Finger zu trainieren. Sie machen einfach Spaß die kleinen Fingerspielereien mit großer Wirkung.

Viel Freude beim Üben, weiteres und mehr könnt ihr in den verschiedensten Büchern erfahren. Gertrud Hirschi hat sich viel mit diesem Thema beschäftigt und auch Karten mit Hand-/Fingerhaltungen auf den Markt gebracht, aus dem Lotos Verlag gibt es Karten und Buchmaterial und stöbert mal selbst.

Schöne Woche mit geschmeidigen Fingern, eure Mahadevi