108 – Magie bis in die Unendlichkeit

Heute ein kleiner Einblick in die Faszination um Zahlen, die den Menschen schon immer bewegt und beeinflusst hat, nicht ohne Grund. Da kann man sich kaum eines Gefühles entziehen wenn es um die 13 geht, die 4 taucht immer wieder auf  bei Jahreszeiten, Himmelrichtungen, für Stabilität, die 12 Monate im Jahr, die 12 Apostel, 12 Stunden hat der Tag/Nacht usw.

Die wichtigste aller Zahl mit der meisten Magie und sagenumwobenen mystischen Einflüssen ist  jedoch die

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Sie ist die meist bekannte Zahl in Indien, doch nicht nur dort ist sie die heiligste aller Zahlen, auch im Buddhismus, Sikhismus, Jainismus und anderen Glaubensrichtungen ist sie viel gepriesen, warum?

Da wären zum einen die mathematischen Herleitungen, die selbstverständlich wissenschaftlich hinterlegt und bestätigt sind. Zunächst einmal ergibt sich die Zahl 108 aus der Multiplikation der ebenso heiligen Zahlen 9 und 12.                                9 x 12 = 108, die Quersumme aus 108 ergibt 9 und 9 bildet sich wiederrum aus 3 x 3, noch eine heilige Zahl, die Zahl der Dreieinigkeit. 108 ist durch 12 Zahlen teilbar.

Die innenliegenden Winkel eines Pentgons (Fünfeck) betragen 108 Grad. Über das Pentagon ist die 108 auch mit dem goldenen Schnitt des Da Vinci verknüpft: Die Seite des Fünfecks im Verhältnis zu seiner Diagonalen entspricht dem goldenen Schnitt.

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Das Volumen von gefrorenem Wasser steigt bis auf das 108 %. Der Durchmesser der Sonne ist 108 mal soviel wie der Durchmesser der Erde. Der Abstand von Sonne und Erde ist ca. 108 mal soviel, wie der Durchmesser der Sonne. Diese Fakten haben bereits indische Rishis (Seher) im alten Indien gewusst, vor ca. 4-5000 Jahren.

Dann wären da die mystischen Bedeutungen, die nicht minder beeindruckend und faszinierend sind. Jede indische Gottheit bzw. jeder Aspekt Gottes hat 108 verschiedene Namen, manche auch 1008 ( das bedeutet unendlich viel..). Alle Zahlen, durch die 108 teilbar ist gelten als heilig.  Im Joytisch (indische Astrologie) gibt es 12 Tierkreiszeichen (Rashis) und 9 Planeten (Grahas) 9 x 12 = 108. Es werden außerdem 27 Sterngruppen (Nakshatras) beschrieben, die jeweils in 4 Teile unterteilt werden. 27 x 4 = 108. Die indischen Gebetsketten (Malas) haben 108 Perlen. Es gelten auch Teile von 108 als heilig und werden für Gebetsketten verwendet, 54, 36, 27 hauptsächlich. Bei Ritualen werden die Mantras (Gebetsformeln) 108 rezitiert. Die Upanischaden, eine der heiligen Schriften der Inder, bestehen aus offiziell 108 Texten. Im Ayurveda gibt es 108 Marmas (Druckpunkte, Energiefelder).

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Manche deuten die 108 als die Zahl die für das eine Göttliche Nonduale Prinzip steht, also ohne ein zweites, die O für die Leere bzw. Fülle und die 8 für die Ewigkeit bzw. Unendlichkeit, anders gesagt:

„thing, nothing, everything“

oder

„etwas, nichts, alles“

So sind und bleiben die Zahlen eine Faszination für sich, der Glaube an die Wirkung der Zahlen auf uns Menschen ist allerdings (un)umstritten….

Namaste Mahadevi

 

 

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