Muss ich alle Praktiken umsetzen und anwenden , wenn ich ein Yogi sein will

Zuerst mal, müssen tut man gar nichts, denn vordergründig sollte, „ich möchte, ich will“ stehen und das schließt müssen aus. Natürlich ist es immer besser, konsequent und diszipliniert sich einer Sache, ganz egal ob es sich dabei um Yoga handelt oder etwas anderes, zu widmen. Allerdings haben Worte wie konsequent und diszipliniert so einen faden Beigeschmack von – nie mehr wieder-, – von Endgültigkeit-  und das baut mental einen echten Druck auf, der eher das Gegenteil in Bewegung setzt als das, worauf ich hinarbeite.

Wie fühlt sich das an, nie wieder Alkohol trinken oder Kaffee, nie wieder Chips oder zuckerhaltige Süßigkeiten essen, jeden Tag meditieren, jeden Tag Atemübungen machen, jeden Tag die Körperübungen (Asanas).   

Das klingt eher nach Stress und Entsagung und aus dem anfänglich motivierten oh ja, das könnte ich mir vorstellen, so möchte ich leben   –  äh lieber doch nicht, das ist mir zu anstrengend -, denn sind wir mal ehrlich wir werden mit so vielen Dingen im Leben belegt, die wir machen müssen, die uns von der Gesellschaft oder in der Arbeit auferlegt werden, da möchte ich doch in dem bisschen Freizeit das mir bleibt nicht auch noch das Gefühl haben ich muss.

Wichtig ist nur das ich anfange und mir selbst die Freiheit nehme zu entscheiden wie oft ich was praktiziere, z.  B. 2-3 x wöchentlich Asanas, anfangs 1x die Woche Atemübungen und vielleicht nicht täglich 3 Tassen Kaffee sondern nur 1 und Alkohol nicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit sondern nur noch 1x die Woche oder eben einfach so, wie es für euch passend ist und sich spielerisch in euer Leben integrieren lässt.

Interessant dabei ist zu beobachten, das mit der Zeit der Geist sich immer mehr dem Yoga und seinen Praktiken öffnet und man ganz von alleine anfängt nicht mehr nur einmal die Woche meditiert sondern 3x, das es sich einfach nur gut anfühlt, wenn man den Tag mit Atemübungen beginnt und sie nicht mehr missen möchte oder feststellt das Fleisch in der heutigen Zeit etwas ist auf das man getrost verzichten kann, in Anbetracht der ganzen qualvollen Tierschlachtungen, die für mein Empfinden sowieso nicht mehr viel Gutes an Proteinen, usw. im Fleisch lassen. Mit einem mal schmeckt Kaffee gar nicht mehr und ich verzichte völlig freiwillig darauf.

Man hat den Punkt erreicht, an dem man beginnt auf den Körper und Geist zu hören, denn sie wissen ziemlich genau was gut für uns ist. Oj ja und ganz wichtig, auf einmal erkennt man auch wie sich die eigene Denkqualität verändert und man dem Leben viel gelassener, leichter, vertrauensvoller und glücklicher begegnet und das Leben lacht zurück auf die wunderbarsten Arten und Weisen.

Also, in dem Moment wo ich entscheide mich auf den yogischen Weg zu begeben und anfange zu üben darf ich mich auch als Yogi bezeichnen und der Rest kommt dann von alleine früher oder später.

Jedoch möchte ich noch hinzufügen, das es 5 wichtige Eckpunkte im Yoga gibt die besondere Aufmerksamkeit verdienen in der Praxis. Der Yoga Weg sollte Asanas (Körperübungen), Atmung (Pranayama), Entspannung (Savasana), richtige Ernährung, richtiges Denken und meditieren enthalten. Darauf sollte eure Praxis aufbauen.

Schönen Yoga Freitag

Marion Mahadevi Owen

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